BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Kreisverband Steinfurt

Grüne im Kreis Steinfurt warnen: Waldbrandgefahr ernst nehmen – Natur schützen

12.04.25 –

Es ist trocken, richtig trocken. Schon vor Ostern zeigen die Waldbrandkarten für viele Teile des Kreises Steinfurt bedenkliche Werte. Ob rund um Tecklenburg, in den Wäldern bei Mettingen oder auf den Flächen bei Saerbeck: Die Gefahr, dass sich ein kleiner Funke zu einem großen Feuer entwickelt, ist aktuell sehr hoch.

Wir machen uns große Sorgen. Denn Waldbrände sind nicht nur eine unmittelbare Gefahr für Mensch und Tier – sie zerstören auch wertvolle Natur, setzen CO₂ frei und setzen unsere Einsatzkräfte unter massiven Druck.

„Die anhaltende Trockenheit macht deutlich: Die Klimakrise ist auch im Kreis Steinfurt längst spürbar“, sagt Silke Wellmeier, Vorsitzende der Kreisgrünen „Waldbrände sind nicht mehr nur ein Problem des Südens, auch unsere heimischen Wälder stehen zunehmend unter Stress.“

Unsere Wälder brauchen Hilfe - nicht nur in akuten Lagen

Wir sind überzeugt: Wenn wir wirklich etwas gegen die steigende Brandgefahr tun wollen, müssen wir unsere Wälder umbauen. „Fichtenmonokulturen und entwässerte Böden sind hochgradig anfällig für Brände. Wir brauchen endlich einen konsequenten Umbau hin zu klimaresilienten, artenreichen Mischwäldern“, so Norwich Rüße, Vorsitzender der Grünen im Kreis Steinfurt. Dazu gehört auch: Moore wiedervernässen, Auenlandschaften erhalten, Flächen sich selbst überlassen, wo es möglich ist. Natürliche Wälder sind nicht nur schöner, sie sind auch robuster.

Was jetzt zählt: Umsicht und Rücksicht

Gerade an sonnigen Feiertagen wie Ostern zieht es viele Menschen in die Natur – was wir absolut verstehen. Aber wir bitten euch eindringlich: Seid vorsichtig! Kein offenes Feuer im Wald, nicht grillen in trockenen Gebieten, keine Zigaretten auf den Boden werfen. Es braucht nicht viel, um einen Brand auszulösen.

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Wälder sicher durch diesen Frühling kommen – und langfristig stärker werden.

Bild: Den tagesaktuellen Dürremonitor Deutschland gibt es auf der Seite des Helmholz Zentrum für Umweltforschung

Norwich Rüße MdL

Norwich Rüße MdL

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