17.03.23 –
Kreis Steinfurt. Mit regelmäßig sinkenden Pegeln der Gewässer steigen die Sorgen um die Ökosysteme. Gleichzeitig wächst mit dem Wasserbedarf die Begehrlichkeit nach einer sicheren Wasserversorgung. Einfach weiter so wie bisher geht es also nicht, wenn das Wasser immer knapper wird. Die Folgen der Dürresommer schränken die Ökosystemleistungen und die gesamte Wirtschaftsleistung zunehmend ein. „Wir brauchen ein nachhaltiges Wassermanagement in der Fläche“, betont Jan-Philip Zimmermann (Sprecher der GRÜNEN Kreistagsfraktion), „um die Lebensgrundlage für uns Menschen im Kreis zu sichern aber auch zum Schutz von Landwirtschaft und Industrie.“
Weitreichende Vorgaben für ein solches Projekt bietet die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), auf die sich die EU bereits im Jahr 2000 geeinigt hat. Was ist davon im Kreis Steinfurt angekommen? Welche Punkte der WRRL sind bereits umgesetzt? Die Grüne Kreistagsfraktion hat einen Fragenkatalog zur weiteren Information und Beratung im Umweltausschuss am 4. Mai an die Kreisverwaltung zusammengestellt.
Welche Ausgleichsmaßnahmen an berichtspflichtigen Gewässern sind im Rahmen des Fließgewässerentwicklungsprogramms (FEP), an dem sich der Kreis beteiligt, realisiert worden? Welche Maßnahmen müssen bis zum Jahr 2027 noch ergriffen werden, um die Ziele der WRRL zu erreichen? Wie beurteilt die Verwaltung den Einsatz von Querbauwerken (z.B. in Vorflutern), um das Wasser in der Fläche zu halten? Dass diese die Durchgängigkeit der Gewässer verhindern und somit im Widerspruch zu Vorgaben der WRRL stehen, ist aus Sicht der GRÜNEN unstrittig. Zahlreiche Zielkonflikte bremsen die Umsetzung dieser Daueraufgabe aus. Umso wichtiger ist eine klare Bestandsaufnahme. Dazu gehört natürlich auch die Frage nach Grundwasserentnahmen. Gibt es eine erhöhte Nachfrage zur Nutzung von Wasser zur Bewässerung von landwirtschaftlichen Flächen? Und wie hoch sind die Entnahmen durch die Industrie? Und wie erfolgt im Kreis Steinfurt eigentlich das Dürremanagement?
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